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DIN EN ISO 9001 : 2008
Bärbel Diehl
Kinderkrankengymnastik, Ergotherapie und Heilpädagogik


Aktuelle Veranstaltungen und Weiterbildungskurse für Eltern

Denken lernen aus Erfahrung

Das Kind lernt denken.
Ein Kind lernt vor allem in den ersten beiden Lebensjahren seine Umwelt und die es umgebenden Personen durch Betrachten, Riechen, Erfühlen, Begreifen usw. kennen. Im Babyalter steckt es alles, was es in die Hände bekommt, in den Mund - denn der Mund ist das erste Greiforgan. Nach und nach gebraucht es dann für seine weiteren Erkundungen die Hände. Auch der eigene Körper wird ausgiebig unter die Lupe genommen. Hierbei lernt es, dass es mit dem Mund verschiedene Bewegungen und Geräusche machen kann, dass die Finger zur Hand gehören und sich unterschiedlich bewegen lassen. Oder dass es die ergriffenen Gegenstände sehen und auch hören kann. Auf diese Weise erwirbt das Kind grundlegende Kenntnisse über Längen, Breiten, Entfernungen, vorn, hinten, rechts und links. Durch den Umgang mit den Gegenständen, die es sieht, hört, schüttelt, auf die Unterlage aufschlägt, usw. erfährt das Kind immer mehr über die Eigenschaften der Dinge. Lässt es z. B. einen Gegenstand fallen, so erzeugt er je nach Unterlage, Größe, Gewicht, Form und Material unterschiedliche Geräusche. Voraussetzung für die intensive Auseinandersetzung mit der Umgebung ist ein gewisses Maß an Neugier, Konzentration, Merkfähigkeit, Ruhe - um sich mit den Dingen beschäftigen zu können, Ausdauer und eine dem Alter angemessene Umgebung.

Der Steckturm - ein Beispiel.
Am Beispiel des Steckturmes wird deutlich, über welches Wissen ein Kind bereits verfügen muss, um die Ringe in der richtigen Reihenfolge aufstecken zu können. Es hat begriffen, dass Ringe ein Loch in der Mitte haben. Dadurch kann man Ringe anders anfassen, als Gegenstände ohne Loch und anders mit ihnen umgehen. Es kann die Finger durch das Loch stecken, es kann durchschauen - oder versuchen andere Dinge hineinzustecken und wieder herauszuholen. Jetzt muss das Kind den Zusammenhang zwischen Stab und den Ringen erkennen. Es muss herausfinden, dass es die Ringe auf den Stab, bzw. den Stab durch die Ringe stecken kann. Hierbei kann sich das Kind zwischen unterschiedlichen Größen und Farben entscheiden. Es muss wissen, wie es das Loch im Ring über den Stab plaziert, damit der Ring rutscht. Oder den Stab zum Ring, wenn dieser hineingesteckt werden soll. Das Kind benötigt für das Aufstecken der Ringe ein gutes Geschick der Hände, wobei die Augen das Geschehen steuern müssen.

Denken lernen durch Handeln mit der Formenbox
Die richtige Form der richtigen Öffnung zuzuordnen ist das Ergebnis vielfältigen Probierens und Experimentierens. Vorher hat das Kind schon viel über seinen eigenen Körper und die Gegenstände mit denen es gespielt hat, gelernt. Zum Bespiel dass Dinge ihre Form verändern, wenn sie anders liegen, teilweise verdeckt sind, oder der Blickwinkel ein anderer ist - trotzdem bleibt es das gleiche Ding. Dieses Wissen hilft ihm jetzt, die Form des Ausschnittes auch am Klötzchen wiederzufinden. Nun muss es die Herausforderung annehmen, diesen Klotz durch eine der Öffnungen in die Box befördern zu wollen. Trotzdem bedarf es noch viel Probierens - denn je nachdem, wie das Kind den Klotz hält, passt dieser durch die Öffnung - oder eben nicht. Es muss z. B. das Dreieck solange drehen und wenden bis die Kantenlängen übereinstimmen - und wenn es dann immer noch nicht klappt, sind vielleicht die Fingerchen noch im Weg. Außer geschickten Händen benötigt das Kind Augenmaß und Erfahrung, um die Form in der dazugehörigen Öffnung verschwinden zu lassen.

Wenn Sie mehr Informationen zum Denken lernen aus Erfahrung benötigen wenden Sie sich an unsere Praxis, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Informationskurse für Eltern

Welche Kurse werden angeboten und wann finden sie statt?



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