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DIN EN ISO 9001 : 2008
Bärbel Diehl
Kinderkrankengymnastik, Ergotherapie und Heilpädagogik


Aktuelle Veranstaltungen und Weiterbildungskurse für Eltern

Die Bobath-Therapie

Entwickelt wurde das Bobath - Konzept von Dr. h.c. Berta und Dr. Karel Bobath. Sie war Gymnastiklehrerin und Krankengymnastin, er arbeitete als Neurologe und Psychiater. Anfänglich wurden mit dem Bobath - Konzept vornehmlich Erwachsene mit einer einseitigen Bewegungsstörung (Hemiparese), zum Bespiel nach einem Schlaganfall behandelt. In den 40er und 50er Jahren begann Berta Bobath damit, das Konzept auch auf die Behandlung bewegungsgestörter Kinder zu übertragen.

Die Bobath - Therapie, die sich der Ganzheitlichkeit verschrieben hat, bezog später auch andere Fachrichtungen ein, wie zum Beispiel Ergotherapeuten und Logopäden. Im Laufe der Zeit dann auch Erzieher und das Pflegepersonal.

Neuere Erkenntnisse über die Hirnfunktionen, aber auch Einflüsse aus Psychologie und Pädagogik fließen seit Jahren in das Konzept mit ein.

Der Behandlungsansatz geht davon aus, dass durch das Ausprobieren neuer Strategien und die Wiederholung von Bewegungsaufgaben Veränderungen innerhalb des Nervensystems erreicht werden. Da zentrale Störungen immer eine Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit und auch des Gefühls für die Bewegung darstellen, sollen dem Patienten bzw. dem Kind über das Unterstützen und Erleichtern von Bewegungen normale und ökonomische Bewegungs- und Spürerfahrungen möglich werden. Durch eine spezielle Handhabung des Patienten, zum Beispiel beim Transfer vom Rollstuhl in das Bett oder das Tragen kleinerer Kinder auf ein bestimmte Weise, werden auch therapeutische Zielsetzungen im Alltag umgesetzt und in sinnvolle Handlungszusammenhänge gebracht.

Da Lernen normalerweise immer in alltagsbezogenen Situationen stattfindet, wurden Bereiche des täglichen Lebens wir Nahrungsaufnahme, Kommunikation, Körperpflege, An- und Ausziehen, Fortbewegung als alltagsnahe Behandlungsmöglichkeiten erkannt und genutzt. Im Vordergrund steht das Erreichen größtmöglicher Selbständigkeit und Eigenverantwortung des Patienten bzw. des Kindes.

Wird bei folgenden Krankheitsbildern angewendet:

Entwicklungsverzögerungen, zerebralen Bewegungsstörungen, sensomotorischen Störungen, neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen.

Art und Dauer der Behandlung: Einzeltherapie

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